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ACKER

SERIE - MIXED MEDIA AUF HOLZ

Der frisch gepflügte Acker ist kein Hintergrund. Er ist Körper, Widerstand, Rhythmus. Seine brachialen Furchen schneiden sich in die Fläche wie Spuren von Arbeit, Wetter und Zeit. In ihnen liegt eine tiefe, rohe Energie: dunkel, schwer, ungeschönt. ACKER beginnt dort, wo Landschaft nicht romantisch ist, sondern aufbricht.


Die Serie kreist um ein Dorfleben jenseits urbaner Projektionen. Verlassene Tankstellen, die einmal Treffpunkt waren. Der deutsche Schäferhund, der jeden Tag zur gleichen Uhrzeit Gassi geführt wird. Körperliche Arbeit, Erde unter den Nägeln, qualmende Misthaufen, Korn am Feldrand statt Matcha mit Cinnamon Upgrade. Das Land erscheint hier nicht als Lifestyle-Option, sondern als Ort mit Schwere, Wiederholung und eigener Würde.


ACKER blickt auf eine Gegenwart, in der das Dorf wieder Sehnsuchtsort wird, obwohl es so wenig hip ist. Gerade darin liegt seine Kraft. Zwischen gepflügter Erde, stillgelegten Orten und eingespielten Gesten entsteht ein Bild von Landleben, das nicht verklärt, sondern verdichtet: rau, direkt, archaisch und nah.


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